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Von IP-Kameras bis Mehrpunkt Verriegelung

Besonders die dunkle Jahreszeit veranlasst Langfinger dazu, verstärkt nach ungesicherten Türen und Fenstern Ausschau zu halten. Dabei kann das eigene Haus schon mit wenigen Mitteln sicherer gemacht werden, um Dieben den Einbruch zu erschweren.

Prüfen Sie ihren Versicherungsschutz

Bevor man sich Gedanken darüber macht, wie das Haus gegen Einbruch geschützt werden kann, sollte unbedingt der Versicherungsschutz überprüft werden. Denn letztlich bietet kein Schutz eine hundert prozentige Sicherheit. Daher sollte eine Versicherung möglichst alle Diebstahlschäden abdecken. In der Regel ist Einbruch und Diebstahl in der Hausratversicherung abgedeckt.

Als Richtwert für die Versicherungssumme gelten aktuell 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Bei einem Haus wie bei http://www.haus-xxl.de/berlin mit 150 Quadratmetern ergibt sich somit eine Schadenssumme in Höhe von 97.500 Euro.

Sollte es zu einem Einbruch kommen, muss in der Regel innerhalb von drei Wochen eine genaue Auflistung aller entwendeten Gegenstände sowie Schäden an Fenstern oder Türen, die durch den Einbruch entstanden sind, erfolgen und an die Versicherung und Polizei übermittelt werden. Preisangaben der Gegenstände sind allerdings nicht erforderlich.

Falls Sie besonders wertvolle Gegenstände besitzen, empfiehlt es sich, diese in einer gesonderten Police abzusichern. Auch gestohlenes Bargeld ist in der Regel nur bis 500 Euro versichert. Aus diesem Grund sollten große Bargeldbestände nicht zu Hause aufbewahrt werden.

Sicherheitsbewusstes Verhalten kostet kein Geld

Bereits mit wenigen Vorsichtsmaßnahmen kann einem Einbruch gut vorgebeugt werden. Diese kostet dabei nicht einmal Geld.

✓  Schließen Sie die Haustür immer ab, auch wenn Sie das Haus nur für kurze Zeit verlassen

✓  Verschließen Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren, auch gekippte Fenster

✓  Verstecken Sie Hausschlüssel niemals außerhalb des Hauses

✓  Achten Sie auf fremde Personen in der Nachbarschaft

✓  Informieren Sie umgehend die Polizei, sollten Sie etwas Verdächtiges wahrnehmen

✓ Vermeiden Sie Hinweise auf ihre Abwesenheit/Urlaub in sozialen Netzwerken,   Anrufbeantwortern und E-Mails

Effektiver Einbruchschutz legt Langfingern das Handwerk

Ein guter Einbruchschutz bilden neben hochwertigen Türschlössern gesicherte Fenster und Türen. Ebenso stellen moderne Überwachungssysteme wie IP-Kameras und Alarmanlagen Möglichkeiten dar, sein Haus effektiv gegen Einbruch zu schützen.

Sichere Türen bieten hochwertigen Schutz

Zu den sicheren Türen zählen solche, die über ein massives Türblatt von mindestens 4 Zentimetern Stärke verfügen. Dazu gehört ebenso die fachgerechte Montage der Türzargen. Sie sollten druckfest hinterfüttert sein, um das Aufstemmen beispielsweise mit einem Brecheisen zu verhindern. Im Idealfall ist die Tür mit einer Mehrfachverriegelung und integriertem Sperrbügel ausgestattet. Das heißt, die Tür besitzt im oberen und unteren Türbereich zusätzliche Verriegelungselemente.

Teilweise werden aus Kostengründen immer noch Waben- oder Röhrenspanntüren als Außentür verwendet. Diese Türen sind jedoch nicht massiv aufgebaut. In der Regel sind sie im Inneren mit Materialien gefüllt, die nur das Türblatt stabilisieren, jedoch nicht gegen Durchbrüche schützen. Besser geeignet sind Vollholz-oder Füllungstüren. Zudem sollte das Schloss einer jeden Tür Fall über einen Schutzbeschlag oder einen ziehgeschützten Zylinder verfügen.

Fenster absichern

Fenster sind beliebte Einstiegsmöglichkeiten für Diebe, um schnell und leicht in das Haus zu gelangen. Die Sicherung der Fenster gehört deshalb zum elementaren Schutz gegen Einbruch. Fensterschlösser bieten einen guten Schutz. Ebenso wie die Haustür sollten Fenster über eine Mehrfachverriegelung sowie über druckfeste Zargen verfügen.

Den besten Schutz, auch wenn optisch sehr gewöhnungsbedürftig, bieten Fenstergitter. Gerade bei Kellerfenstern, die oft als Einstieg für Einbrecher genutzt werden, bieten sie viel Sicherheit. Voraussetzung ist jedoch, dass die Gitter mindestens die Widerstandsklasse nach DIN EN 1627 besitzen und fest im Mauerwerk verankert sind. Auch Fenster von Gäste- WCs und Bädern, die oft gekippt sind, können mit einem Fenstergitter sehr gut gegen Einbruch geschützt werden.

Terrassentüren mit Sicherheitsfolien ausstatten

Wie Fenster sind auch Terrassentüren für Einbrecher gern genutzte Einstiege ins Haus. Daher sollte auch die Terrassentür mit Schloss und gesicherter Zarge ausgestattet sein. Gegen das Einschlagen der Scheibe bieten allerdings auch sie keinen Schutz. Hilfreich ist da nur der Einsatz einer sogenannten Sicherheitsfolie.

Die Folien sind transparent und werden auf die Scheibe geklebt. Im Falle eines Versuches die Scheibe einzuschlagen, hält die Folie das Fensterglas zusammen. Selbst mehreren

Einschlägen kann sie standhalten. Allein die Tatsache, dass ein Einbrecher mehr Zeit benötigen würde, um sich einen Zugang zum Haus zu verschaffen, sorgt in der Regel für den Abzug des Täters.

Sensoren an Türen und Fenstern

Als weitere Absicherung empfehlen sich elektronische Fenster- und Türsensoren, die den Verriegelungszustand des Beschlages überwachen. In Verbindung mit einer modernen Überwachungsanlage wird dem Besitzer sofort via App auf dem Smartphone mitgeteilt, welche Türen oder Fenster gerade geöffnet sind.

IP-Kameras liefern Bilder in Echtzeit

Mit Hilfe von IP-Kameras können Benutzer in Echtzeit Bilder aus ihrem Haus auf dem Smartphone empfangen. Dadurch bekommen sie unmittelbar mitgeteilt, wer sich gerade im Haus aufhält. Im Falle eines Einbruchs können die aufgenommenen Bilder dann der Polizei helfen, den oder die Täter zu fassen.

Fazit – Es gibt keinen 100 Prozent Schutz

Einen hundert prozentigen Schutz für das Haus wird es wohl leider nie geben. Allerdings bietet ein aufeinander abgestimmtes Zusammenwirken von mechanischen und elektronischen Sicherheitssystemen viel Sicherheit. Verhalten sich Hausbesitzer ergänzend sicherheitsbewusst, sollte es Langfingern sehr schwer fallen, einen Einbruch durchzuführen.

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